papablog.ch

Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Die grosse Frage

Veröffentlicht am Montag, 28. September 2009, 13:16 | Keine Kommentare

Selbst grosse Psyochologen sind schon an dieser Frage gescheitert: Was unterscheidet denn Mann und Frau. Das die Unterschiede grösser sind, als auf den ersten Blick vermutet, haben meine Frau und erfahren, als wir uns entschieden, unser Leben gemeinsam zu verbringen.

Das Männer und Frauen komplett unterschiedlich ticken, zeigt sich auch beim Umgang mit Kindern. Doch dazu vielleicht ein andermal mehr. Für heute lasse ich es mit folgendem Video bewenden. Denn: Auch Jungs und Mädchen ticken nicht gleich. Oder doch? weiterlesen

 

Kinderlachen

Veröffentlicht am Freitag, 25. September 2009, 6:49 | Keine Kommentare

Ich beglücke Euch heute gleich noch einmal mit einem Film. Es gibt ja dieses Zitat von Dante Alighieri:

„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.”

Nun, einen ähnlichen Effekt hat – zumindest auf mich – das Lachen von Kindern. Ich habe ja bereits früher darüber geschrieben (Mäuschen lacht, jetzt habe aber im Internet eben das folgende Video gefunden. Und das übertrifft das bisher gesehene bei weitem… ;-)
weiterlesen

 

Da musst Du durch…

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. September 2009, 8:08 | Keine Kommentare

Im Moment ist Mäuselchen am Wachsen. Sie ist unleidig, hat zu wenig Milch von der Brust, wacht Nachts regelmässig auf, quengelt viel und ist selten zufrieden. Das alles ist nicht aussergewöhnlich und gehört dazu – lohnen tut es sich auf jeden Fall, denn die Fortschritte, die nachher folgen sind jeweils frappant. Speziell diesmal ist aber, dass Sohnemann gerade auch in so einer Phase steckt. Sein auch so schon eher dünner Geduldsfaden reisst bei jedem zucken, seine Zornausbrüche, Trotzanfälle sind hardcore und seine Nächte extrem unruhig. Auch bei ihm ist das eigentlich super, denn der Entwicklungssprung, der damit einhergeht ist jeweils atemberaubend. Und zum Glück gehen diese Schübe noch nicht so lange wie der letzte, grosse, nämlich die Pubertät.
weiterlesen

 

Kinder kriegen ist wie…

Veröffentlicht am Mittwoch, 23. September 2009, 7:28 | Keine Kommentare

Als Vater ist man unausweichlich immer und überall von Menschen ohne Kinder (gibt es eigentlich ein Gegenteil für Eltern?) umgeben. Und das gibt dann bisweilen spannende Gespräche – mir hilft das jeweils sehr, aus meinem Papa-Himmel in die Realität der Erde zurück zu kehren. Neulich unterhielt ich mich nun mit einem tollen Mann gleichen Alters, der im Laufe des Gesprächs meinte, wenn er bisweilen bei Lektüre und Sonntagmorgenkaffee seine Nachbarn beobachte, die bereits um sieben Uhr in der Früh mit ihrem Nachwuchs, der nicht mehr schlafe, nach draussen gehen würden, da frage er sich schon, ob er diese Ruhe am Sonntag nicht vermissen würde – zumal ihm sein Ritual, eben Kaffee und Sonntagszeitungen schon noch wichtig sei – wenn er dereinst Kinder haben würde.
weiterlesen

 

Wenn deutsch wirklich schwierig ist

Veröffentlicht am Dienstag, 22. September 2009, 7:52 | Keine Kommentare

Sohnemann beginnt zu reden. Während der letzten drei Wochen hat er sich pro Tag wahrscheinlich etwa zwei bis drei neue Wörter angeeignet. Wenn wir reden, und etwas beim Namen nennen schnappt er das auf und wiederholt es – manchmal sofort, manchmal aber auch erst nach einer Weile.

Nun, wir finden das natürlich super. Endlich kann er seine Eindrücke so artikulieren, dass wir sie allmählich verstehen. Aber eben schon nur wir. Denn ungeachtet seines wachsenden Vokabulars sind ihm bestimmte Laute noch immer fremd und gewisse Wörter klingen noch etwas holprig. So ist das Auto im Moment noch das “Tato”und das Feuerwehrauto entsprechend das “Tütatato”. weiterlesen

 

Vom Recht auf Familie

Veröffentlicht am Freitag, 18. September 2009, 20:01 | Keine Kommentare

Mama ist Pflegefachfrau und arbeitet in einer Klinik. Im selben Gebäude ist ein Kinderheim untergebracht, in welchem hauptsächlich Kinder mit einem Handicap wohnen. Hauptsächlich. Als Mama diese Woche Nachtwache hatte, verbrachte sie ein paar Minute auf jener Station – sie kannte die Pflegefachfrau, die dort Nachwache hatte – und während dieser Zeit begann eines der Kinder zu weinen. Die Freundin nahm Mama mit in dieses Zimmer. Das weinende Kind war nicht eines mit Handicap, sondern ein ganz normaler, gesunder, 18 Monate alter Junge. Sohnemann ist inzwischen etwas älter – in etwa ist es aber fast dasselbe.

Ich schreibe dies deshalb, weil Mama am nächsten Morgen ziemlich aufgewühlt nach Hause kam. weiterlesen

 

“Oh, er riecht so gut!!!”

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009, 12:38 | Keine Kommentare

 

(unfreiwillige) Vorbilder

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009, 7:36 | Keine Kommentare

Ab einem gewissen Alter beginnen Kinder gnadenlos, die Eltern zu kopieren. Und es ist wirklich ein kopieren. Das ziemlich erste war das telefonieren. Angefangen hat er zwar dem Taschenrechner, der, kaum konnte Sohnemann gehen und sein Aktionsradius damit auch auf die Schreibtischplatte reichte, in seiner Reichweite lag. Als unser Telefon eines Tages kaputt ging, und wir ihm dieses zum spielen gaben, war die Freude gross und der Spass erstaunlich langfristig.

Aber das Kopieren hörte damit natürlich nicht auf. Sei es die Haltung am Tisch, gewisse Bewegungen – oder neuerdings das Reden. So begann er beispielsweise bereits vor einigen Monaten, das zufriedene, väterlich “So” nach getaner Arbeit zu kopieren. Auch das deutliche “Nei, Nei”, wenn wir mit ihm schimpfen, hat er von uns. weiterlesen

 

unpünktliche Geburtstagsgedanken

Veröffentlicht am Dienstag, 15. September 2009, 14:40 | Keine Kommentare

Etwas nachdenklich wurde ich schon, als mich ein gleichaltriger, der dies allerdings nicht wusste, fünf Jahre älter schätzte, weil meine Schläfen allmählich grau werden. Es war in der Zeit, als Mäuselchen erst ein paar Tage alt war. Das ist jetzt fünf Monate her, und auch wenn mich der Gedanke nicht beunruhigt, die Äusserung kommt mir immer mal wieder in den Sinn. Ich merke, ich werde älter. Angefangen beim Chassis. Mein Rücken zeigt Abnutzungserscheinungen – ein Relikt aus alten Tagen, als ich mein Brot mit harter, körperlicher Arbeit verdiente. Und aufgehört eben bei den grauen Haaren. Meine Eltern, Schwiegereltern, Grosseltern und Freunde aus der Generation vor mir haben mir das immer wieder gesagt: Warte nur, bis die Kinder da sind, dann vergeht die Zeit noch schneller. weiterlesen

 

Seine Heiligkeit

Veröffentlicht am Sonntag, 13. September 2009, 14:19 | Keine Kommentare

Vielleicht bewerte ich das ja mal wieder zu hoch, aber es ist mir gestern abend einmal mehr aufgefallen, und deshalb schreibe ich heute kurz darüber: Kinder sind ja etwas besonderes, ein Wunder, schon allein deshalb, weil sie es mit links schaffen, einem den letzten Nerv auszureissen und gleichzeitig mit einem Zwinkern  oder einer kleinen Berührung das Herz vor Liebe zum Übergehen bringen. Natürlich gibt es noch tausend andere Gründe dafür, angefangen bei A wie Augenaufschlag und aufgehört bei Z wie Zutrauen. Aber etwas vom grössten – für mich jedenfalls – , vom schönsten überhaupt, ist die Kinder beim Schlafen zu beobachten. weiterlesen

 

weiter »