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Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Ach ja: Ferber-Methode Tag IX

Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Oktober 2009, 8:22 | Keine Kommentare

Am vergangenen Wochenende hatten wir ja bezüglich Schlaftraining einen kleinen Rückschritt gemacht, den Mäuselchen erstaunlich gut überwunden hat: Mittlerweile schläft sie in der Regel innerhalb von etwa 10 Minuten alleine ein, allerdings geht es noch nicht ohne zu weinen. Was für uns indes viel verblüffender war, ist Mäuselchens allgemeines Schlafverhalten. Abgesehen von zwischenzeitlichen Krisen wegen durchbrechenden Zähnen oder einer hartnäckigen Erkältung, schläft Mäuselchen mit weniger Unterbrechungen und allgemein viel tiefer. Während sie vorher beim Weinen von Sohnemann im Nachbarzimmer (sie selber schläft noch bei uns) regelmässig aufwachte, kriegt sie heute gar nichts mehr davon mit. Und die Schlafphasen werden länger. Wirklich verblüfft waren wir allerdings heute früh: Unsere kleine Tochter hatte zum ersten Mal durchgeschlafen. Wir hatten sie zwar etwas später zu Bett gebracht und wie üblich brauchte sie ein paar Minuten, heute früh wachte sie dann aber nach neun Stunden unterbrechnungsfreien Schlafs bestens gelaunt auf. weiterlesen

 

Von Uhren

Veröffentlicht am Montag, 26. Oktober 2009, 8:12 | 1 Kommentar

Wir hatten ein intensives Weekend. Am Samstag halfen Mama und ich ein musikalisches Galadinner zu moderieren – ein toller Anlass. Wäre da nicht die Begleitumstände gewesen. Sohnemann war wie üblich kein Problem. Eine gute Freundin übernachtete bei uns und kümmerte sich wie immer in bester Manier fürsorglich um den besten Sohn, den man haben kann. Bei Mäuselchen war es leicht anders. Da unsere Bohne Schnuller und Fläschchen kategorisch verweigert (war nicht immer so, aber man wird ja wohl seine Meinung ändern dürfen), waren wir gezwungen, sie mitzunehmen. Der Anlass dauerte ca. von 18.30 bis 23.45 und während Mama und ich oben unser Programm durchzogen und immer mal wieder mit schlechtem Gewissen im Untergeschoss bei den Helfern vorbeischauten, wollte die kleine Dame partout nicht schlafen. Abgesehen von einer knappen halben Stunde irgendwann zwischen 23.00 und 23.30 Uhr hielt sie ständig jemanden auf Trab.. weiterlesen

 

Ferber-Methode Tag IV

Veröffentlicht am Freitag, 23. Oktober 2009, 22:06 | Keine Kommentare

Ich will gar nicht lange um den heissen Brei herumschreiben. Mäuselchen ist nach 10 Minuten und ohne grosses Getöse eingeschlafen. Einfach so. Das war die Kurzfassung. ;-) Und hier noch die Vollversion: Nach einem an sich ganz normalen Tag mit Spaziergang, Mittagsschlaf und “Schmusereien” brachten wir Mäuselchen ganz normal um etwa 20.00 Uhr zu Bett. Mäuselchen weinte ein wenig (im Schweizerdeutschen gibt es dafür einen Ausdruck: “nürzen”, das ist etwas zwischen weinen und gelegentlichem Jammern, irgendwo in der Nähe von quengeln). Nach ein paar wenigen Minuten ging Mama nochmal hoch, liebkoste sie, allerdings ohne sie aus dem Bettchen  zu nehmen, und ging wieder. Zwei Minuten später herrschte Stille. weiterlesen

 

Ferber-Methode Tag III (Und ja, wir haben Zweifel)

Veröffentlicht am Freitag, 23. Oktober 2009, 13:19 | 1 Kommentar

Dreimal haben wir es bisher getan – Mäuselchen beim Einschlafen betreut weinen lassen (siehe die Posts von gestern und vorgestern). Gestern abend hatten wir Besuch und legten die Kleine dann zur üblichen Zeit ins Bettchen. Und da sassen wir nun, meine Frau und ich mit unseren Freunden zusammen und neben mir das Babyphon auf der niedrigsten Stufe – aber omnipräsent. Mäuselchens Weinen war nicht zu überhören. Unsere Freunde (alle kinderlos) wirkten leicht irritiert, akzeptierten aber unser Vorgehn. Als nach 20 Minuten weinen und sechs Besuchen im Kinderzimmer Stille einkehrte, atmeten alle auf.

Ich gebe es offen zu: Das Kind schreien zu lassen ist eine Qual und mir graut ein wenig vor heute abend. Und erst recht vor Samstag, wenn wir auswärts sind. Und auch wenn meine Frau und ich davon überzeugt sind, dass wir diesen Weg gehen wollen und unser Kind alles erhält, was es braucht, so wecken diese unzähligen Publikationen zum Thema Schlaftraining doch Zweifel. weiterlesen

 

Ferber-Methode Tag II

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Oktober 2009, 21:15 | Keine Kommentare

Ich beziehe mich auf den Post von gestern und schreibe das wichtigste gleich vorneweg: Mäuselchen schläft. Der Ablauf heute war ein wenig komisch. Oder auch nicht. Nachdem die Kleine aus irgendwelchen Gründen kein Interesse am Abendessen bekundete, später aber dann doch (verstehe einer die Frauen) brachten wir sie um etwa 20.00 Uhr zu Bett. Gleich wie gestern übrigens. Und siehe da: Mäuselchen schlief praktisch ohne zu meckern ein.

Etwa eine halbe Stunde später gings dann los. Zeter-Mordio und zwar in der Lautstärke eines Düsenjets. Nun, einem Ratgeber, der uns von gestern erwähnter Bekannten in den Briefkasten gelegt worden war, entnahmen wir, dass dies mit dem angeborenen, also instinktiven Schlafverhalten zu tun habe. Als der Mensch noch die Existenz eines Wildtieres bestritt, waren die Wechsel zwischen den Schlafphasen kurze Momente, während derer die Menschen aus den Tiefen des Schlafs auftauchten, um die Umgebung zu checken. weiterlesen

 

Wenn süss das Mondlicht auf den Hügeln schläft…

Veröffentlicht am Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:56 | 4 Kommentare

…und Mäuselchen einfach nicht schlafen will, werden Mama und Papa immer unleidiger. Und diesmal geht es nicht um irgendwelche virtuellen Eltern, sondern wirklich um meine Frau und mich. Wir haben lange gezögert, nicht zuletzt auch, weil sich das, was die Beraterin Sibylle Lütold sagt, mit unserer Befürchtung deckte:

“Das Schlafverhalten eines Kindes ist ein individueller Entwicklungsprozess, der sich durch konsequentes [Schlaf-]Training (gemeint ist die Ferber-Methode) nicht beschleunigen lässt, sondern reifen muss. ”

Allerdings hat die Sache einen Haken. Was, wenn die Eltern keine Kraft mehr haben? Uns ging es so. Nicht nach ein zwei Nächten, nein. Auch nicht nach ein, zwei Wochen. weiterlesen

 

Schwanger? Oje…

Veröffentlicht am Dienstag, 20. Oktober 2009, 13:36 | Keine Kommentare

Schwangerschaftstest.

Schwangerschaftstest. Indikator für grundlegende Veränderungen.

Es war gelinde gesagt ein Schock, als Bekannte von uns die frohe Botschaft verkündeten: “Wir sind schwanger!”. Und wieder einmal erlebten wir diese Situation: Eigentlich sollten wir uns freuen, die werdenden Eltern beglückwünschen – so wie auch wir selber beglückwünscht worden waren – und ihnen alles Gute wünschen. Nur, es gibt da ein Aber. Die Umstände für ein Kind sind schlicht ungünstig.

Die Fragen sind vielfältig, oft geht es um den Zeitpunkt. Warum haben die ihr Kind gerade jetzt gemacht? Gerade jetzt wo sie auch noch das Haus kaufen und der Geburtstermin genau in die vier Wochen des Umbaus fällt. Oder in die Abschlussprüfungen. weiterlesen

 

Geburtstag

Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Oktober 2009, 22:16 | 1 Kommentar

Sohnemann wurde heute zwei Jahre alt. Ich erinnere mich noch gut an jenen speziellen Tag, der irgendwann nach zwei in der Früh begann und erst spätabends endete, als ich mich nach einem langen und emotionalen Tag plötzlich allein in einer leeren Wohnung wiederfand. Eine Achterbahnfahrt zwischen dem Bewusstsein, dass sich das Leben nun für immer verändern würde, und totaler Einsamkeit. Zwei lange Jahre sind seither vergangen – und zwar wie der Blitz.

Aber all dies machte mir heute weniger zu schaffen, als die Erinnerung an die Zeit nach der Geburt. weiterlesen

 

Von der Erstgeburt

Veröffentlicht am Mittwoch, 14. Oktober 2009, 8:00 | Keine Kommentare

Das heutige Thema dürfte für Mütter eher schwer nachvollziehbar sein, aber das hier ist ja schliesslich der Papablog.

Ich habe neulich ein interessantes Gespräch mit einem Bekannten geführt. Er ist etwa 15 Jahre älter und ebenfalls Vater zweier Kinder. Im Laufe des Gesprächs schwanzte Sohnemann in unsere Richtung und da kam das Gespräch dann auf die Kinder. Unser beider Erstgeburten sind Knaben. Gesunde Jungs, auf die man wirklich stolz sein kann – seiner natürlich einige Jahre älter. Und wie wir so redeten stellte ich fest, dass der Gedanke daran, dass da ein Stammhalter ist, der den Namen weiterträgt – so egal er mir früher war – für mich doch eine gewisse Bedeutung erlangt hat. weiterlesen

 

sechs Monate

Veröffentlicht am Sonntag, 11. Oktober 2009, 15:10 | Keine Kommentare

Vor genau sechs Monaten ist Mäuselchen zur Welt gekommen. Inzwischen ist sie in echter Wonneproppen, der uns zwar nach wie vor schlaflose Nächte bereitet, ansonsten für uns aber ein echter Sonnenschen ist. Und gerade heute fällt es mir einmal mehr und in aller Deutlichkeit auf, wie unterschiedlich unsere beiden Kinder sind. Schon rein äusserlich: Sohnemann das perfekte Abbild Papas, Mäuselchen hingegen gleicht Mama wie aus dem Gesicht geschnitten. Doch auch sonst sind sie so verschieden wie nur irgendwas: weiterlesen

 

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