Von Tabus und Umlauten.
Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Juni 2011, 21:11 | 3 Kommentare
Unsere Mittlere hat in den vergangenen zwei Monaten gelernt zu reden. Wirklich, von null auf fast 100. Bei der Zweijahreskontrolle im April meinte der Kinderarzt, er wolle sie in drei Monaten nochmal sehen, weil sie wirklich nicht sprechen konnte. O und U kamen ihr nicht über die Lippen, was sie sagte, waren Laute wie “mänebäde” oder “nänegä”. Heute – acht Wochen später macht sie Sätze. Die Aussprache ist zwar noch nicht ganz lupenrein, aber immerhin – welch ein Fortschritt! Einzig mit den Umlauten Ö und Ü sowie mit L und SCH happert es.
Eigentlich gehört das ja gar nicht zur Geschichte, die ich heute aufschreibe, aber gerade letzteres hilft beim Verständnis. Worauf ich heute hinaus will, ist nämlich etwas ganz anderes: weiterlesen
es wimmelt…
Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2011, 6:15 | Keine Kommentare
Normalerweise achte ich tunlichst darauf, dass mein mittlerweile dreijähriges iPhone 3GS nicht in die Hände der Kinder gelangt. Hin und wieder – wenn sie mich beim Fotografieren ertappen, dürfen sie durch die mittlerweile beachtliche Fotosammlung blättern, das wars dann aber auch schon.
Doch seit kurzem mache ich hin und wieder eine Ausnahme. Grund ist ein witziges, interaktives Wimmelbuch-App. weiterlesen
Warum Söhne so cool sind.
Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Juni 2011, 5:24 | 3 Kommentare
Neulich ist mir dies wieder ganz neu bewusst geworden: Einen Sohn zu haben ist das Beste was mir als Vater passieren konnte. Dabei geht es – wohlverstanden – nicht darum, dass Söhne zu haben, besser sei als Töchter. Meine beiden kleinen Mädchen sind meine Augäpfel – ich liebe sie abgöttisch. Aber eben: Sohnemann ist was besonderes. Weshalb? Hier eine ganze Anzahl von Gründen: weiterlesen
Warum?
Veröffentlicht am Mittwoch, 8. Juni 2011, 6:12 | 1 Kommentar
Wahrscheinlich, so zeigt die Beobachtung bei anderen Familien, müssen alle Eltern da durch: Auf jede Antwort folgt ein “Warum?”. Und dabei spielt es keine Rolle ob diese Frage in dem entsprechenden Moment Sinn macht. Es geht mehr um den Dialog. Sohnemann steckt derzeit mittendrin und wenns nicht hin und wieder so lustig wäre, würde er mir, ehrlich gesagt, den letzten Nerv ausreissen: weiterlesen
Volume Control
Veröffentlicht am Freitag, 3. Juni 2011, 12:37 | Keine Kommentare
In unserer direkten Nachbarschaft lebt eine Familie mit zwei Kindern. Als wir vor sechs Jahren unsere Wohnung bezogen, fiel uns diese Familie ziemlich rasch auf – und zwar wegen der Lautstärke, die sie pflegte. Angefangen bei der ganz normalen Kommunikation und aufgehört bei lautstarken Streitereien – immer wurde geschrien. Ich erinnere mich, dass meine Frau und ich uns über das dauerhafte Geschrei wunderten und kopfschüttelnd feststellten, wie wichtig uns ein respektvoller Umgangston ohne erhobene Stimme sei.
Mittlerweile – wir sind ja inzwischen mit drei eigenen Kindern gesegnet – bin ich geneigt, gnädiger zu urteilen. weiterlesen
