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Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Porentief rein

Veröffentlicht am Sonntag, 4. September 2011, 21:16 | 7 Kommentare

die tägliche Ration Dreck kann helfen, das Immunsystem zu stärken.

Es ist ein Thema, das immer mal wieder auftaucht und mit einer gewissen Sensibilität behaftet ist: Der Preis für unsere Sauberkeit. Ich verzichte darauf, die gesamten Hintergründe zu erläutern, da die folgende Sachlage mittlerweile hinlänglich bekannt sein dürfte: Die überaus segensreichen Fortschritte im Bereich der Hygiene während der vergangenen 50 Jahre haben zu einer massiven Steigerung von Allergieerkrankungen geführt. Gerade bei Kindern. Auch wurde ebenfalls mehrfach nachgewiesen, dass Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, und regelmässig Zeit im Stall verbringen – einem Umfeld also, das eher zur schmutzigen Sorte gehört – zwar nicht unbedingt weniger krank sind, dafür aber deutlich seltener an Allergien leiden, als Kinder, die in einer Agglomeration aufwachsen. Was genau die Gründe sind, weiss man nicht hundertprozentig, dass die übersteigerten Hygienevorstellungen mit eine Rolle spielen, ist jedoch erwiesen. weiterlesen

 

Grösse und so.

Veröffentlicht am Mittwoch, 10. August 2011, 20:26 | Keine Kommentare

Was genau muss man tun, um weltweit als leuchtendes Beispiel zu gelten? Wollen Sies wirklich wissen? Nun, liebe Leser, es braucht dazu nicht viel.

Wie wenig dazu nötig ist, bewies ein 12 jähriger Junge, der von einem amerikanischen Fernsehsender zur “Person of the week” gekürt wurde.

Die Geschichte ist dabei folgende: Der Knabe war mit Freunden in einem Baseball-Spiel. Bei Anlässen dieser Art gehört es zu etwas vom Grössten, im Publikum zu sitzen und einen Ball zu fangen. Und genau das passierte dem Jungen. Gemeinsam mit zwei anderen Jungs steht er da am Geländer und fängt tatsächlich den Ball. Sein Jubel kennt keine Grenzen. weiterlesen

 

Warum Kinder klettern sollen

Veröffentlicht am Freitag, 1. Juli 2011, 12:36 | 6 Kommentare

Schaukeln macht Spass

Nur richtig hoch schaukeln macht Spass. Oder?

Wie weit sollen Kinder vor den Gefahren des Alltags beschützt werden? Diese Frage stellt sich mir  immer dann, wenn ich Eltern auf einem Spielplatz beobachte. Und nein, keine Angst: Jetzt kommt keine “Väter-trauen-ihren-Kindern-mehr-zu”-Predigt. Wohl ist es erwiesen, dass bei der Betreuung durch Väter mehr Unfälle passieren, aber darum gehts mir nicht.

Was ich meine, ist folgendes: Die meisten Kinder sind mutig, entdeckungsfreudig und bewegen sich beispielsweise auf einem Spielplatz im Rahmen ihrer Möglichkeiten hervorragend. Unfälle auf einem Spielplatz kommen vor, sind aber in der Regel nicht dramatisch und in den meisten Fällen nach der nächsten Fahrt auf der Rutschbahn vergessen. weiterlesen

 

Von Tabus und Umlauten.

Veröffentlicht am Mittwoch, 15. Juni 2011, 21:11 | 3 Kommentare

Unsere Mittlere hat in den vergangenen zwei Monaten gelernt zu reden. Wirklich, von null auf fast 100. Bei der Zweijahreskontrolle im April meinte der Kinderarzt, er wolle sie in drei Monaten nochmal sehen, weil sie wirklich nicht sprechen konnte. O und U kamen ihr nicht über die Lippen, was sie sagte, waren Laute wie “mänebäde” oder “nänegä”. Heute – acht Wochen später macht sie Sätze. Die Aussprache ist zwar noch nicht ganz lupenrein, aber immerhin – welch ein Fortschritt! Einzig mit den Umlauten Ö  und Ü sowie mit L und SCH happert es.

Eigentlich gehört das ja gar nicht zur Geschichte, die ich heute aufschreibe, aber gerade letzteres hilft beim Verständnis. Worauf ich heute hinaus will, ist nämlich etwas ganz anderes: weiterlesen

 

es wimmelt…

Veröffentlicht am Freitag, 10. Juni 2011, 6:15 | Keine Kommentare

es wimmelt

Normalerweise achte ich tunlichst darauf, dass mein mittlerweile dreijähriges iPhone 3GS nicht in die Hände der Kinder gelangt. Hin und wieder – wenn sie mich beim Fotografieren ertappen, dürfen sie durch die mittlerweile beachtliche Fotosammlung blättern, das wars dann aber auch schon.

Doch seit kurzem mache ich hin und wieder eine Ausnahme. Grund ist ein witziges, interaktives Wimmelbuch-App. weiterlesen

 

Warum Söhne so cool sind.

Veröffentlicht am Donnerstag, 9. Juni 2011, 5:24 | 3 Kommentare

Neulich ist mir dies wieder ganz neu bewusst geworden: Einen Sohn zu haben ist das Beste was mir als Vater passieren konnte. Dabei geht es – wohlverstanden – nicht darum, dass Söhne zu haben, besser sei als Töchter. Meine beiden kleinen Mädchen sind meine Augäpfel – ich liebe sie abgöttisch. Aber eben: Sohnemann ist was besonderes. Weshalb? Hier eine ganze Anzahl von Gründen: weiterlesen

 

Warum?

Veröffentlicht am Mittwoch, 8. Juni 2011, 6:12 | 1 Kommentar

Wahrscheinlich, so zeigt die Beobachtung bei anderen Familien, müssen alle Eltern da durch: Auf jede Antwort folgt ein “Warum?”. Und dabei spielt es keine Rolle ob diese Frage in dem entsprechenden Moment Sinn macht. Es geht mehr um den Dialog. Sohnemann steckt derzeit mittendrin und wenns nicht hin und wieder so lustig wäre, würde er mir, ehrlich gesagt, den letzten Nerv ausreissen: weiterlesen

 

Volume Control

Veröffentlicht am Freitag, 3. Juni 2011, 12:37 | Keine Kommentare

In unserer direkten Nachbarschaft lebt eine Familie mit zwei Kindern. Als wir vor sechs Jahren unsere Wohnung bezogen, fiel uns diese Familie ziemlich rasch auf – und zwar wegen der Lautstärke, die sie pflegte. Angefangen bei der ganz normalen Kommunikation und aufgehört bei lautstarken Streitereien – immer wurde geschrien. Ich erinnere mich, dass meine Frau und ich uns über das dauerhafte Geschrei wunderten und kopfschüttelnd feststellten, wie wichtig uns ein respektvoller Umgangston ohne erhobene Stimme sei.

Mittlerweile – wir sind ja inzwischen mit drei eigenen Kindern gesegnet – bin ich geneigt, gnädiger zu urteilen. weiterlesen

 

Pequeños Milagros

Veröffentlicht am Montag, 23. Mai 2011, 21:56 | Keine Kommentare

Kleine Wunder für den Tiger.

Vor der Ewigkeit von schätzungsweise 15 Jahren gab es eine Zeit, in der ich mich sehr für kleine Studiofilme interessierte. Ich verbrachte einige Zeit in winzigen Kinos und schaute mir Filme an von denen ich die Hälfte nicht verstand und mir der grösste Teil des Rests nicht gefiel – die Phase war denn auch ziemlich rasch vorüber. Die Erinnerung an viele der Filme ist jedoch geblieben, so auch an einen kleinen Film mit diesem Namen. Pequeños Milagros – Kleine Wunder. Ich weiss nicht mehr genau, worum es darum ging, aber der Titel ist mir geblieben. Auch weil diese beiden Wörter etwa 60 % meines Spanisch-Wortschatzes ausmachen.

Warum ich all dies schreibe? weiterlesen

 

Von der Mühsal, “böse” zu sein

Veröffentlicht am Dienstag, 17. Mai 2011, 6:32 | 1 Kommentar

Ein Thema, das mich und meine Frau immer wieder beschäftigt, ist die Frage danach, wie viel wir unseren Kindern in Sachen Konsequenz und Erziehung vorgeben, und wie viel sie selber entscheiden sollen. Solche Diskussionen entstehen bei uns häufig im Nachgang zu Ereignissen, bei denen uns der eigenständige Charakter unserer Kinder bisweilen brutal vor Augen geführt wird. Beispielsweise neulich, als Sohnemann völlig aus dem Nichts heraus auf die Bitte, die Balkontür zu öffnen mit einem rotzfrechen “Machs doch selber!” reagierte.

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