meh Dräck
Veröffentlicht am Dienstag, 5. Januar 2010, 8:35 | 1 Kommentar
Papas Wurzeln liegen ja wie schon mehrfach erwähnt auf einem Bauernhof. Meine Eltern und Grosseltern dürften also nicht sonderlich erstaunt gewesen sein, als Mitte Dezember im Migros-Magazin ein Artikel mit dem vielsagenden Titel “Schmutzfinke habens leichter” erschien. Und – zugegeben – auch ich habe mich nicht gewundert: Unter Verweis auf eine nicht näher genannte Studie stellt das Migros Magazin fest, die Immunsysteme von Bauernkindern würden durch die schmutzigere Umgebung laufend stimuliert und trainiert, was dazu führt, dass Bauernkinder erwiesenermassen weniger unter Allergien leiden, ja allgemein weniger krank sind. weiterlesen
Da musst Du durch…
Veröffentlicht am Donnerstag, 24. September 2009, 8:08 | Keine Kommentare
Im Moment ist Mäuselchen am Wachsen. Sie ist unleidig, hat zu wenig Milch von der Brust, wacht Nachts regelmässig auf, quengelt viel und ist selten zufrieden. Das alles ist nicht aussergewöhnlich und gehört dazu – lohnen tut es sich auf jeden Fall, denn die Fortschritte, die nachher folgen sind jeweils frappant. Speziell diesmal ist aber, dass Sohnemann gerade auch in so einer Phase steckt. Sein auch so schon eher dünner Geduldsfaden reisst bei jedem zucken, seine Zornausbrüche, Trotzanfälle sind hardcore und seine Nächte extrem unruhig. Auch bei ihm ist das eigentlich super, denn der Entwicklungssprung, der damit einhergeht ist jeweils atemberaubend. Und zum Glück gehen diese Schübe noch nicht so lange wie der letzte, grosse, nämlich die Pubertät.
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Mein heissgeliebtes Häufchen Elend
Veröffentlicht am Dienstag, 25. August 2009, 7:50 | 1 Kommentar
Kurze Nächte gehören ja zum Kinderhaben irgendwie dazu, und keiner hält sich damit mehr auf. Sehr kurze Nächte sind – zumindest bei uns – nicht die Regel, kommen aber vor. Schlaflose Nächte hingegen führen uns immer wieder die eigene Belastbarkeit vor Augen. Allerdings nicht nur das. Ich gebe es offen zu: Was jetzt kommt ist egoistisch und die eine oder der andere wird mir mangelnde Empathie vorwerfen.
Die Geschichte ist folgende: Die neu angebrochene Milchflasche, aus welcher wir Sohnemanns “Bettmümpfeli” nahmen, war nicht in Ordnung (die Milch sah auf den ersten Blick völlig normal aus, erst als ich dann später in der Nacht auf der Suche nach Ursachen einen Schluck nahm, bemerkte ich die geschmackliche Veränderung). Er trank also seinen abendlichen Schoppen normal und schlief auch rasch ein. Dass er unruhig schlief verwunderte uns angesicht der nach wie vor hohen Temperaturen nicht sonderlich. Doch als er um ca. 22.00 Uhr plötzlich laut zu schreien begann, wussten wir, dass etwas nicht stimmt. weiterlesen
Clayderman wenn Mäuschen blutet
Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Juni 2009, 22:07 | Keine Kommentare
Um es gleich vorweg zu nehmen: Als wir Mäuschen vor zwei Monaten nach der Geburt heimbrachten, war Sohnemann ein wenig überfordert, doch das hat sich gelegt. In den folgenden Wochen hat er sich um perfektesten grossen Bruder entwickelt, den man sich nur wünschen kann. Er versucht bisweilen sogar seinen heissgeliebten Bubu (siehe gehörlos) mit Mäuschen zu teilen – nur, sie weiss es halt nicht so zu schätzen. Also: Er ist äusserst sorgfältig mit ihr, vorsichtig und rücksichtsvoll. Allerdings, er ist auch erst 20 Monate alt. Was genau geschehen ist, wissen wir nicht, wir standen mit dem Rücken zu den Kindern. Auf jeden Fall begann Mäuschen plötzlich wie am Spiess zu schreien, und zwar wirklich wie am Spiess. Mit Widerhacken. Die Rekonstruktion des Falles ergab folgendes: Offensichtlich hatte unser Grosser ihr den Becher in die Wippe legen wollen, und dabei ist ihm das Teil wohl aus der Hand gerutscht und hat Mäuschen am Kopf getroffen. Mäuschen schreit also wie am Spiess, und Sohnemann – schockiert von seiner absichtslosen Tat – lässt auch gleich los. Auch mit Widerhacken. Doch damit nicht genug. weiterlesen
Männer am Grill
Veröffentlicht am Dienstag, 9. Juni 2009, 8:10 | Keine Kommentare
Papa hat in seiner näheren Verwandschaft Landwirte und diese bedachten ihn und seine Familie anlässlich eines halb runden Geburtstages mit einem halben Lamm. Und – bevor die dummen Fragen kommen: Geschlachtet natürlich. Da Papa und Mama gerne mal etwas Fleisch auf den Grill werfen, und am Sonntag das Wetter wider Erwarten recht gut war, gab es Lamm. Ich könnte jetzt einen längeren Abschnitt über die morbide Begeisterung von grossen und kleinen Männern für das zerlegen grosser Fleischstücke schreiben, aber das kommt dann ein anderes Mal. Diesmal gehts mir wirklich um den Grill. weiterlesen
Nette Nachbarn
Veröffentlicht am Freitag, 5. Juni 2009, 8:10 | Keine Kommentare
Vor einigen Wochen sind bei uns in der Wohnung nebenan neue Nachbarn eingezogen – ein junges Paar, kinderlos aber sehr umgänglich und freundlich. Wir haben keinen sehr engen Kontakt zu ihnen, sehen sie aber oft und wechseln auch immer mal ein paar Worte mit Ihnen. Nun, der Zufall wollte es, dass wir ein paar Tage bevor sie einzogen mit ihnen in ihrer Wohnung waren und die leeren Zimmer anschauten. Bei dieser Gelegenheit wies meine Frau sie darauf hin, das Zimmer unseres Grossen grenze direkt an eines ihrer eigenen Zimmer und sie sollten – da sie eine gute Auswahl hatten, vielleicht lieber das andere als Schlafzimmer wählen. Sie schlugen diesen gut gemeinten Rat aber in den Wind. Leider… weiterlesen
Säg, wie machts Bienli?
Veröffentlicht am Montag, 1. Juni 2009, 21:59 | Keine Kommentare
Unser Grosser ist inzwischen etwas über 19 Monate alt und im Moment ziemlich gut darin, die Geräusche gewisser Dinge zu lernen. Der Traktor (“brwrrrmmm, brwrrrmmm”), die Uhr (“Tigg-Tagg – wobei er die G’s je nach Tagesform der Bequemlichkeit halber unterschlägt) oder das Schaf („mhähähääääää“) hat er inzwischen perfekt im Griff. Auch mit den Bewegungen klappt es immer besser (schliesslich gibt es kein authentisches Geräusch für Schmetterlinge) – und dann gibt es noch die kombinierten. Eines davon ist die Biene. Neben dem Geräusch („bsssssssssssssssss“) das sich nur unwesentlich von der Fliege unterscheidet („BSSSSSSSSSSSSSSSSS“) ist hier noch die Bewegung, das Nachzeichnen einer relativ runden Bewegung in der Luft mit dem Finger (Im Gegensatz zur eher eckigen Bewegung der Fliege) erforderlich. weiterlesen
Die fieseste aller Fragen
Veröffentlicht am Montag, 25. Mai 2009, 20:44 | Keine Kommentare
Wenn ein Kind zur Welt kommt, überschlagen sich alle. Zunächst all jene, die schon im Spital sowohl dem neugeborenen Erdenbürger als auch – dies aber eher an zweiter Stelle – den frischgebackenen Eltern huldigen. Dann natürlich die Freunde, die noch zum engeren Kreis gehören. Dann all jene, die etwas weiter weg sind – dank Facebook wissen sie alle von der Geburt.
Und irgendwann – Meine Erfahrung nach zwei Geburten ist, dass diese Frist bei weniger als zwei Wochen liegt, kommt sie: Die fieseste aller Fragen. weiterlesen
der Hunger siegt
Veröffentlicht am Mittwoch, 6. Mai 2009, 22:08 | 2 Kommentare
…ich sag ja auch gar nichts weiter… Während ich hier schreibe – ich hab grad ein neues Notebook gekriegt und dieses eben fertig eingerichtet – dieser Post ist also sozusagen jungfräulich – schreit sich vorne unsere Tochter die Seele aus dem Leib.
Sie ist dreieinhalb Wochen alt und liegt in den Armen ihrer Mutter (nicht dass jetzt jemand glaubt, ich lasse sie einfach schreien…). Meine Frau würde gerne Stillen. Nachdem ich aber mit drei Wochen einen äusserst langen Vaterschaftsurlaub hatte (natürlich waren das normale Ferien. Welche Firma gönnt ihren Mitarbeitern schon drei Wochen Vaterschaftsurlaub…) bin ich seit Montag wieder im Büro und meine liebe Frau hat mit zwei Kindern Stress pur. Ich natürlich auch – aber bei mir schlägts nicht auf die Milch. weiterlesen




