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Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Warum?

Veröffentlicht am Mittwoch, 8. Juni 2011, 6:12 | 1 Kommentar

Wahrscheinlich, so zeigt die Beobachtung bei anderen Familien, müssen alle Eltern da durch: Auf jede Antwort folgt ein “Warum?”. Und dabei spielt es keine Rolle ob diese Frage in dem entsprechenden Moment Sinn macht. Es geht mehr um den Dialog. Sohnemann steckt derzeit mittendrin und wenns nicht hin und wieder so lustig wäre, würde er mir, ehrlich gesagt, den letzten Nerv ausreissen: weiterlesen

 

Von der Mühsal, “böse” zu sein

Veröffentlicht am Dienstag, 17. Mai 2011, 6:32 | 1 Kommentar

Ein Thema, das mich und meine Frau immer wieder beschäftigt, ist die Frage danach, wie viel wir unseren Kindern in Sachen Konsequenz und Erziehung vorgeben, und wie viel sie selber entscheiden sollen. Solche Diskussionen entstehen bei uns häufig im Nachgang zu Ereignissen, bei denen uns der eigenständige Charakter unserer Kinder bisweilen brutal vor Augen geführt wird. Beispielsweise neulich, als Sohnemann völlig aus dem Nichts heraus auf die Bitte, die Balkontür zu öffnen mit einem rotzfrechen “Machs doch selber!” reagierte.

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Balzverhalten

Veröffentlicht am Samstag, 10. Oktober 2009, 7:25 | Keine Kommentare

Vor ein paar Tagen war ich mit Sohnemann in der Ludthek, in welcher wir neuerdings Mitglied sind, und beobachtete etwas eigenartiges. Nebst einer Frau mit ihrer wahrscheinlich etwa drei oder vier Jahre alten Tochter, waren wir die einzigen. Sohnemann sollte einen Kipplaster aus Holz erhalten, eines dieser schier unzerstörbaren Dinger, die eine lenkbare Kabine haben und eine Kippmulde mit einer Klappe, die sich öffnet, wenn man sie kippt. Und während ich noch ein wenig herumstöberte, bemerkte ich plötzlich, wie Sohnemann völlig aus dem Nichts heraus zu flirten begann.

Wie durch Zufall war er mit dem Laster quer durch den Raum gefahren, hatte es dabei so eingerichtet, dass er irgendwo schräg vor dem Mädchen, zum Stehen kam, und begann dort zu spielen. Und plötzlich warf er ihr einen Blick zu. Tja, diesen Blick zu beschreiben würde Bände füllen. weiterlesen

 

Da musst Du durch…

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. September 2009, 8:08 | Keine Kommentare

Im Moment ist Mäuselchen am Wachsen. Sie ist unleidig, hat zu wenig Milch von der Brust, wacht Nachts regelmässig auf, quengelt viel und ist selten zufrieden. Das alles ist nicht aussergewöhnlich und gehört dazu – lohnen tut es sich auf jeden Fall, denn die Fortschritte, die nachher folgen sind jeweils frappant. Speziell diesmal ist aber, dass Sohnemann gerade auch in so einer Phase steckt. Sein auch so schon eher dünner Geduldsfaden reisst bei jedem zucken, seine Zornausbrüche, Trotzanfälle sind hardcore und seine Nächte extrem unruhig. Auch bei ihm ist das eigentlich super, denn der Entwicklungssprung, der damit einhergeht ist jeweils atemberaubend. Und zum Glück gehen diese Schübe noch nicht so lange wie der letzte, grosse, nämlich die Pubertät.
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Wenn deutsch wirklich schwierig ist

Veröffentlicht am Dienstag, 22. September 2009, 7:52 | Keine Kommentare

Sohnemann beginnt zu reden. Während der letzten drei Wochen hat er sich pro Tag wahrscheinlich etwa zwei bis drei neue Wörter angeeignet. Wenn wir reden, und etwas beim Namen nennen schnappt er das auf und wiederholt es – manchmal sofort, manchmal aber auch erst nach einer Weile.

Nun, wir finden das natürlich super. Endlich kann er seine Eindrücke so artikulieren, dass wir sie allmählich verstehen. Aber eben schon nur wir. Denn ungeachtet seines wachsenden Vokabulars sind ihm bestimmte Laute noch immer fremd und gewisse Wörter klingen noch etwas holprig. So ist das Auto im Moment noch das “Tato”und das Feuerwehrauto entsprechend das “Tütatato”. weiterlesen

 

(unfreiwillige) Vorbilder

Veröffentlicht am Donnerstag, 17. September 2009, 7:36 | Keine Kommentare

Ab einem gewissen Alter beginnen Kinder gnadenlos, die Eltern zu kopieren. Und es ist wirklich ein kopieren. Das ziemlich erste war das telefonieren. Angefangen hat er zwar dem Taschenrechner, der, kaum konnte Sohnemann gehen und sein Aktionsradius damit auch auf die Schreibtischplatte reichte, in seiner Reichweite lag. Als unser Telefon eines Tages kaputt ging, und wir ihm dieses zum spielen gaben, war die Freude gross und der Spass erstaunlich langfristig.

Aber das Kopieren hörte damit natürlich nicht auf. Sei es die Haltung am Tisch, gewisse Bewegungen – oder neuerdings das Reden. So begann er beispielsweise bereits vor einigen Monaten, das zufriedene, väterlich “So” nach getaner Arbeit zu kopieren. Auch das deutliche “Nei, Nei”, wenn wir mit ihm schimpfen, hat er von uns. weiterlesen

 

Entwickelt sich unser Kind normal?

Veröffentlicht am Dienstag, 21. Juli 2009, 14:37 | Keine Kommentare

Meine Frau pflegt intensiven Kontakt zu anderen Müttern kleiner Kinder und trifft sich auch regelmässig mit ihnen. Und wie das so ist, wenn kleine Kinder verschiedener Eltern beieinander sind und beobachtet werden: Die Eltern beginnen zu vergleichen. Ich muss vorausschicken, dass wir uns eigentlich fest vorgenommen hatten, dies nicht zu tun, und Fragen, wie “Kann er schon…?” mit einer flapsigen Bemerkung abzutun. weiterlesen

 

Nachtrag zu den Flaschensammlern

Veröffentlicht am Freitag, 29. Mai 2009, 13:03 | Keine Kommentare

Noch ein zweiter – nicht ganz ernstgemeinter Beitrag zum Thema Bubenentwicklung. Je nach Lesart lautet das Fazit anders. Die einen werden sagen: Ja, klar, hinter jeder guten Idee steht eine Frau. Und die anderen: Gute Geschäftsideen sind Männersache. Und die dritten schliesslich: Wers zu etwas bringen will muss sich anstrengen. Auch als Bub. Immerhin: Selten gab es eine bessere Verbindung von Geschäft und Vergnügen.  Da schaut man gerne über den Zweck des Films hinweg. ;-) ))

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