papablog.ch

Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Vom Spielen

Veröffentlicht am Freitag, 4. Juni 2010, 7:27 | Keine Kommentare

playreportMeine mittlerweile zweieinhalbjährige Erfahrung als Vater hat mir eines gezeigt: Der grösste Teil aller Eltern geht im Möbelhaus mit den vier gelben Buchstaben ein und aus. Wenn man in lockerer Runde über Expedit, Grönö und Bolmen diskutiert, brauchen junge Eltern in der Regel keine Erläuterung – kurz: IKEA ist aus dem leben vieler junger Eltern kaum mehr wegzudenken. Vielmehr führt diese Vorliebe für den grossen Schweden zu einer regelrechten Uniformierung der Kinderzimmer. Der Grund ist einfach: Die gigantische Auswahl, die mindestens zu einem grossen Teil absolut praxistauglichen Produkte und vor allem aber die Preise machen IKEA attraktiv. weiterlesen

 

Ein Hoch auf…

Veröffentlicht am Sonntag, 10. Januar 2010, 16:49 | 1 Kommentar

…die kleinen, viereckigen Kunststoffbauklötze namens Lego, die auf der ganzen Welt bereits für Millionen von vergnügten Spielnachmittagen gesorgt haben dürften. Nicht nur für Kinder. Sohnemann hat von den Grosseltern zu Weihnachten einen Kasten voller Duplo erhalten. Dass Grosspapa glänzende Augen hatte brauche ich wohl nicht speziell zu erwähnen, und auch ich meine Frau und ich selber sagen uns jedesmal, wir würden dann die Legos mal auspacken, wenn die Kinder im Bett sind. Bis heute haben wir es zwar nie gemacht, aber die Faszination von Lego, Duplo und Co. ist ungetrübt und generationenübergreifend.

Faszinierend finde ich indes immer wieder, die Kinder beim Spielen zu beobachten. Weniger, weil ich sehen möchte, was sie bauen, sondern vielmehr, weil sie so unterschiedlich damit spielen. weiterlesen

 

Ochä!

Veröffentlicht am Montag, 7. Dezember 2009, 14:46 | Keine Kommentare

Ich habe ein Problem: Sohnemann beginnt zu reden, allerdings tut er dies noch nicht sehr routiniert. So verbuchselt er häufig wechstaben und lässt bisweilen Silben oder ganze Wortteile weg.  Schwierig wird es besonders dann, wenn er tagsüber ein neues Wort gelernt hat und abends, wenn ich heimkomme genau dieses Wort in seine ohnehin schon schwer verständlichen Sätze einbaut. Natürlich gehört das zum reden lernen dazu und das ist auch gut so.

Es ist jetzt einfach so, dass dies bisweilen zu absurden Situationen führt, zumal sein sich ständig erweiternder Wortschafts gekoppelt mit einer unmöglichen Aussprache auch noch einhergeht mit der unglaublichen Phantasie eines Zweijährigen. Als ich ihn also am Samstag aus dem Bett holte und bei dieser Gelegenheit Mäuselchen wickelte, kam er plötzlich mit dem grossen Deckel einer alten Sodastream-Flasche gelaufen, streckte mir diese hin, und sagte laut allerdings mit dem Schnuller im Mund “Ochä!”. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich etwas überfordert war. weiterlesen