papablog.ch

Vatersein hautnah.
Der Blog für Väter und andere Eltern

Warum Kinder klettern sollen

Veröffentlicht am Freitag, 1. Juli 2011, 12:36 | 6 Kommentare

Schaukeln macht Spass

Nur richtig hoch schaukeln macht Spass. Oder?

Wie weit sollen Kinder vor den Gefahren des Alltags beschützt werden? Diese Frage stellt sich mir  immer dann, wenn ich Eltern auf einem Spielplatz beobachte. Und nein, keine Angst: Jetzt kommt keine “Väter-trauen-ihren-Kindern-mehr-zu”-Predigt. Wohl ist es erwiesen, dass bei der Betreuung durch Väter mehr Unfälle passieren, aber darum gehts mir nicht.

Was ich meine, ist folgendes: Die meisten Kinder sind mutig, entdeckungsfreudig und bewegen sich beispielsweise auf einem Spielplatz im Rahmen ihrer Möglichkeiten hervorragend. Unfälle auf einem Spielplatz kommen vor, sind aber in der Regel nicht dramatisch und in den meisten Fällen nach der nächsten Fahrt auf der Rutschbahn vergessen. weiterlesen

 

Pequeños Milagros

Veröffentlicht am Montag, 23. Mai 2011, 21:56 | Keine Kommentare

Kleine Wunder für den Tiger.

Vor der Ewigkeit von schätzungsweise 15 Jahren gab es eine Zeit, in der ich mich sehr für kleine Studiofilme interessierte. Ich verbrachte einige Zeit in winzigen Kinos und schaute mir Filme an von denen ich die Hälfte nicht verstand und mir der grösste Teil des Rests nicht gefiel – die Phase war denn auch ziemlich rasch vorüber. Die Erinnerung an viele der Filme ist jedoch geblieben, so auch an einen kleinen Film mit diesem Namen. Pequeños Milagros – Kleine Wunder. Ich weiss nicht mehr genau, worum es darum ging, aber der Titel ist mir geblieben. Auch weil diese beiden Wörter etwa 60 % meines Spanisch-Wortschatzes ausmachen.

Warum ich all dies schreibe? weiterlesen

 

Ferber-Methode Tag IV

Veröffentlicht am Freitag, 23. Oktober 2009, 22:06 | Keine Kommentare

Ich will gar nicht lange um den heissen Brei herumschreiben. Mäuselchen ist nach 10 Minuten und ohne grosses Getöse eingeschlafen. Einfach so. Das war die Kurzfassung. ;-) Und hier noch die Vollversion: Nach einem an sich ganz normalen Tag mit Spaziergang, Mittagsschlaf und “Schmusereien” brachten wir Mäuselchen ganz normal um etwa 20.00 Uhr zu Bett. Mäuselchen weinte ein wenig (im Schweizerdeutschen gibt es dafür einen Ausdruck: “nürzen”, das ist etwas zwischen weinen und gelegentlichem Jammern, irgendwo in der Nähe von quengeln). Nach ein paar wenigen Minuten ging Mama nochmal hoch, liebkoste sie, allerdings ohne sie aus dem Bettchen  zu nehmen, und ging wieder. Zwei Minuten später herrschte Stille. weiterlesen

 

Wenn süss das Mondlicht auf den Hügeln schläft…

Veröffentlicht am Dienstag, 20. Oktober 2009, 21:56 | 4 Kommentare

…und Mäuselchen einfach nicht schlafen will, werden Mama und Papa immer unleidiger. Und diesmal geht es nicht um irgendwelche virtuellen Eltern, sondern wirklich um meine Frau und mich. Wir haben lange gezögert, nicht zuletzt auch, weil sich das, was die Beraterin Sibylle Lütold sagt, mit unserer Befürchtung deckte:

“Das Schlafverhalten eines Kindes ist ein individueller Entwicklungsprozess, der sich durch konsequentes [Schlaf-]Training (gemeint ist die Ferber-Methode) nicht beschleunigen lässt, sondern reifen muss. ”

Allerdings hat die Sache einen Haken. Was, wenn die Eltern keine Kraft mehr haben? Uns ging es so. Nicht nach ein zwei Nächten, nein. Auch nicht nach ein, zwei Wochen. weiterlesen

 

Mein heissgeliebtes Häufchen Elend

Veröffentlicht am Dienstag, 25. August 2009, 7:50 | 1 Kommentar

Kurze Nächte gehören ja zum Kinderhaben irgendwie dazu, und keiner hält sich damit mehr auf. Sehr kurze Nächte sind – zumindest bei uns – nicht die Regel, kommen aber vor. Schlaflose Nächte hingegen führen uns immer wieder die eigene Belastbarkeit vor Augen. Allerdings nicht nur das. Ich gebe es offen zu: Was jetzt kommt ist egoistisch und die eine oder der andere wird mir mangelnde Empathie vorwerfen.

Die Geschichte ist folgende: Die neu angebrochene Milchflasche, aus welcher wir Sohnemanns “Bettmümpfeli” nahmen, war nicht in Ordnung (die Milch sah auf den ersten Blick völlig normal aus, erst als ich dann später in der Nacht auf der Suche nach Ursachen einen Schluck nahm, bemerkte ich die geschmackliche Veränderung). Er trank also seinen abendlichen Schoppen normal und schlief auch rasch ein. Dass er unruhig schlief verwunderte uns angesicht der nach wie vor hohen Temperaturen nicht sonderlich. Doch als er um ca. 22.00 Uhr plötzlich laut zu schreien begann, wussten wir, dass etwas nicht stimmt. weiterlesen

 

Clayderman wenn Mäuschen blutet

Veröffentlicht am Donnerstag, 18. Juni 2009, 22:07 | Keine Kommentare

Um es gleich vorweg zu nehmen: Als wir Mäuschen vor zwei Monaten nach der Geburt heimbrachten, war Sohnemann ein wenig überfordert, doch das hat sich gelegt. In den folgenden Wochen hat er sich um perfektesten grossen Bruder entwickelt, den man sich nur wünschen kann. Er versucht bisweilen sogar seinen heissgeliebten Bubu (siehe gehörlos) mit Mäuschen zu teilen – nur, sie weiss es halt nicht so zu schätzen. Also: Er ist äusserst sorgfältig mit ihr, vorsichtig und rücksichtsvoll. Allerdings, er ist auch erst 20 Monate alt. Was genau geschehen ist, wissen wir nicht, wir standen mit dem Rücken zu den Kindern. Auf jeden Fall begann Mäuschen plötzlich wie am Spiess zu schreien, und zwar wirklich wie am Spiess. Mit Widerhacken. Die Rekonstruktion des Falles ergab folgendes: Offensichtlich hatte unser Grosser ihr den Becher in die Wippe legen wollen, und dabei ist ihm das Teil wohl aus der Hand gerutscht und hat Mäuschen am Kopf getroffen. Mäuschen schreit also wie am Spiess, und Sohnemann – schockiert von seiner absichtslosen Tat – lässt auch gleich los. Auch mit Widerhacken. Doch damit nicht genug. weiterlesen

 

Nette Nachbarn

Veröffentlicht am Freitag, 5. Juni 2009, 8:10 | Keine Kommentare

Vor einigen Wochen sind bei uns in der Wohnung nebenan neue Nachbarn eingezogen – ein junges Paar, kinderlos aber sehr umgänglich und freundlich. Wir haben keinen sehr engen Kontakt zu ihnen, sehen sie aber oft und wechseln auch immer mal ein paar Worte mit Ihnen. Nun, der Zufall wollte es, dass wir ein paar Tage bevor sie einzogen mit ihnen in ihrer Wohnung waren und die leeren Zimmer anschauten. Bei dieser Gelegenheit wies meine Frau sie darauf hin, das Zimmer unseres Grossen grenze direkt an eines ihrer eigenen Zimmer und sie sollten – da sie eine gute Auswahl hatten, vielleicht lieber das andere als Schlafzimmer wählen. Sie schlugen diesen gut gemeinten Rat aber in den Wind. Leider… weiterlesen

 

Säg, wie machts Bienli?

Veröffentlicht am Montag, 1. Juni 2009, 21:59 | Keine Kommentare

bsssssssssssss

bsssssssssssss

Unser Grosser ist inzwischen etwas über 19 Monate alt und im Moment ziemlich gut darin, die Geräusche gewisser Dinge zu lernen. Der Traktor (“brwrrrmmm, brwrrrmmm”), die Uhr (“Tigg-Tagg – wobei er die G’s je nach Tagesform der Bequemlichkeit halber unterschlägt) oder das Schaf („mhähähääääää“) hat er inzwischen perfekt im Griff. Auch mit den Bewegungen klappt es immer besser (schliesslich gibt es kein authentisches Geräusch für Schmetterlinge) – und dann gibt es noch die kombinierten. Eines davon ist die Biene. Neben dem Geräusch („bsssssssssssssssss“) das sich nur unwesentlich von der Fliege unterscheidet („BSSSSSSSSSSSSSSSSS“) ist hier noch die Bewegung, das Nachzeichnen einer relativ runden Bewegung in der Luft mit dem Finger (Im Gegensatz zur eher eckigen Bewegung der Fliege) erforderlich. weiterlesen

 

Die scharfe Sauce

Veröffentlicht am Samstag, 30. Mai 2009, 22:48 | 1 Kommentar

Scharfe Sauce

Scharfe Sauce für kleine Kinder. (?)

Ein normales Abendessen bei Papas zu Hause. Sohnemann sitzt im Trip-Trap, Mama und Papa einander gegenüber, Mäuschen in der Wippe am Boden. Es gibt Brot, Gurken (die mag Sohnemann über alles) Wurst, Käse – alles was man für ein einfaches Mahl so braucht. Alle sind gut drauf, haben Hunger geniessen. Doch dann kommt sie, die scharfe Sauce. Mama pflastert einen Klecks auf das Schneidbrett knapp ausser Reichweite von Sohnemann, bestens erreichbar aber für Papa. Mama und Papa tauchen ihre Wurstscheibe da rein, geniessen. Sohnemann will auch.

Plötzlich sind nicht mehr alle gut drauf. Sohnemann will unbedingt. Mama und Papa wollen unbedingt nicht. weiterlesen

 

Die fieseste aller Fragen

Veröffentlicht am Montag, 25. Mai 2009, 20:44 | Keine Kommentare

Baby schläft

Wir hätten alles für ein solches Bild gegeben...

Wenn ein Kind zur Welt kommt, überschlagen sich alle. Zunächst all jene, die schon im Spital sowohl dem neugeborenen Erdenbürger als auch – dies aber eher an zweiter Stelle – den frischgebackenen Eltern huldigen. Dann natürlich die Freunde, die noch zum engeren Kreis gehören. Dann all jene, die etwas weiter weg sind – dank Facebook wissen sie alle von der Geburt.

Und irgendwann – Meine Erfahrung nach zwei Geburten ist, dass diese Frist bei weniger als zwei Wochen liegt, kommt sie: Die fieseste aller Fragen. weiterlesen

 

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